
Erfahrungsbericht von Aziz Lombana
Als mein Opa Bektas aus dem Osten der Türkei (genauer Erzincan), in den 1970-ern nach Europa auswanderte, um sich und seinen Kindern, mitunter meinem Vater, ein besseres Leben zu ermöglichen, ließen sie sich nicht zweimal einladen. Auf die Einladung eines Peugeot-Werkes als Gastarbeiter in Sochaux (ca. 90 km von Basel entfernt), kamen mein Vater und seine Eltern zusammen in einem Zug, in einer 3 Tages-Fahrt nach Frankreich, damit es uns einmal besser gehen sollte. In genau diesem Zug hat er zufällig die Liebe seines Lebens, meine Mama, kennengelernt.
Niemand, der solch eine Reise hinter sich gebracht hat, kann es verstehen, wie schmerzhaft es ist, die Kultur, das eigene Land, die Traditionen, die bekannten Straßen und Gesichter, und jeden, der einem lieb war, zu verlassen, um ein schöneres Leben zu haben, da die Armut in den Dörfern erdrückend war.
Niemand, der solch eine Reise hinter sich gebracht hat, kann es verstehen, wie schmerzhaft es ist, die Kultur, das eigene Land, die Traditionen, die bekannten Straßen und Gesichter, und jeden, der einem lieb war, zu verlassen, um ein schöneres Leben zu haben, da die Armut in den Dörfern erdrückend war.
Und jetzt stehe ich hier, in dritter Generation der Karas, in Lörrach am Abendgymnasium, mit dem bestandenen Abitur und habe meine Eltern (allen voran meinen Vater, der leider nicht mehr lebt), glücklich gemacht. Mir ist bewusst, was diese Schule mir an Aufstiegsmöglichkeiten geboten hat. Ich bin allen Lehrern, jedem Einzelnen, und auch meinen Mitschülern, die mit mir den Weg gegangen sind, unendlich dankbar.
Die Geduld, die diese Bildungseinrichtung den Schülern entgegenbringt, ist unfassbar. Diese Schule, vor allem das Abendgymnasium Lörrach, darf nicht als etwas Selbstverständliches, als etwas völlig Normales betrachtet werden, nur weil die Option besteht, diesen Abschluss zu erlangen.
Es hat mir persönlich, und vielen anderen Einwandererkindern, aber auch einheimischen Deutschen, Tür und Tor in die Hochschullandschaft geöffnet, in die Unabhängigkeit, in meinen individuellen Aufstieg. Darüber hinaus qualifiziert man sich mit diesem Abschluss für höhere Ausbildungsberufe. Dies mag für manche „ganz“ normal in Deutschland sein. Glaubt mir: das ist es jedoch nicht.
Ich kann jedem empfehlen, diese Möglichkeiten am Abendgymnasium in Lörrach, zu nutzen. Es ist nie zu spät, solange man an seinen Träumen hart arbeiten möchte und bereit ist, Opfer zu bringen. Man muss einfach nur konsequent sein, aber schlussendlich lohnt sich das!
Die Geduld, die diese Bildungseinrichtung den Schülern entgegenbringt, ist unfassbar. Diese Schule, vor allem das Abendgymnasium Lörrach, darf nicht als etwas Selbstverständliches, als etwas völlig Normales betrachtet werden, nur weil die Option besteht, diesen Abschluss zu erlangen.
Es hat mir persönlich, und vielen anderen Einwandererkindern, aber auch einheimischen Deutschen, Tür und Tor in die Hochschullandschaft geöffnet, in die Unabhängigkeit, in meinen individuellen Aufstieg. Darüber hinaus qualifiziert man sich mit diesem Abschluss für höhere Ausbildungsberufe. Dies mag für manche „ganz“ normal in Deutschland sein. Glaubt mir: das ist es jedoch nicht.
Ich kann jedem empfehlen, diese Möglichkeiten am Abendgymnasium in Lörrach, zu nutzen. Es ist nie zu spät, solange man an seinen Träumen hart arbeiten möchte und bereit ist, Opfer zu bringen. Man muss einfach nur konsequent sein, aber schlussendlich lohnt sich das!
Monika L. aus Schopfheim - 21 Jahre
Nach meiner Mittleren Reife musste ich erst einmal klären, was genau ich machen will. Einige Bücher, die ich gelesen hatte, brachten mich dann auf die Idee „Psychologie“ studieren zu wollen. Hierfür brauche ich natürlich das Abitur, welches ich aber nicht an einer Vollzeitschule nachmachen wollte.
Nach etwas Internetrecherche entschied ich mich für das Abendgymnasium. Job und Schule musste ich so in Einklang bringen, dass ich genügend Zeit zu lernen habe. Was natürlich anstrengend ist, aber geht.
Früher waren meine Noten Durchschnitt, ganz anders heute – weil ich jetzt will! Die Klassengemeinschaft ist auch viel besser als früher, weil alle sich erwachsener verhalten. Es ist wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben, welches motiviert und auch durch etwas anstrengendere Zeiten bringt. Je schwieriger der Weg letztendlich war desto stolzer ist man am Schluss auf sich selbst.
Für mich bedeutet Abendgymnasium positive Entbehrung, Freundschaften und selbstbestimmte Zukunft.
Für mich bedeutet Abendgymnasium positive Entbehrung, Freundschaften und selbstbestimmte Zukunft.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Eure Monika
Silvan P. aus Allschwil (CH) - 26 Jahre
Die Matura in der Schweiz nachzuholen ist fast nicht bezahlbar. Es gibt hier und da Möglichkeiten, über Stipendien oder Ähnliches, die Abendschule zu finanzieren, aber das muss meist auch wieder zurückgezahlt werden.
Für mich, als grenznaher Schweizer, ist es ein Glücksfall, was das Abendgymnasium in Lörrach anbietet. Die Kosten für die Abendschule in Lörrach sind ein Bruchteil von dem, was in der Schweiz verlangt wird. Die hier angebotene Abendmatura wird aufgrund der Fächerauswahl, welche Lörrach anbietet, auch in der Schweiz anerkannt.
Als gelernter Schreiner und durch meine jetzige Tätigkeit als Hausmeister, bin ich nun in der Lage, mir die Abendschule selbst zu finanzieren, was in der Schweiz für mich unmöglich gewesen wäre. Somit komme ich meinem Traum vom Studium einen großen Schritt näher. Natürlich ist Arbeit, Schule und Freizeit unter einen Hut zu bekommen recht anstrengend, aber es ist nur eine begrenzte Zeit. Gerade diesbezüglich sind die Lehrer:innen an der Abendschule in Lörrach ungemein hilfreich. Man findet immer ein offenes Ohr, wenn man ein Problem hat.
Ich kann gerade meinen Schweizer Eidgenossen die Schule nur ans Herz legen. Ihr könnt, für einen Bruchteil der Schweizer Kosten, Eure Matura nachholen und danach studieren gehen.
Ich kann gerade meinen Schweizer Eidgenossen die Schule nur ans Herz legen. Ihr könnt, für einen Bruchteil der Schweizer Kosten, Eure Matura nachholen und danach studieren gehen.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Euer Silvan
Mara F. aus Lörrach - 24 Jahre
Ich habe das Gymnasium nach der 11. Klasse abgebrochen und bin kurzerhand für 3 Monate nach Südkorea. Im Anschluss absolvierte ich dann eine Lehre zur Hotelfachfrau. Auch bei mir durchkreuzte die Pandemie meine Reisepläne und mit der „freien“ Zeit wollte ich was Nützliches anfangen und entschied mich, das Abi an der Abendschule nachzuholen. Glücklicherweise konnte ich das Abendgymnasium von 3 auf 2 Jahre verkürzen, da ich zuvor bereits die Fächer Physik und Französisch hatte.
Klar war es stressig: Ich wohnte alleine, ging voll arbeiten und am Abend zur Schule. Nach dem Haushalt, Einkaufen und Lernen bleibt nicht immer viel Freizeit übrig, aber es lohnt sich trotzdem. Man hat ein Ziel vor Augen und weiß: Diese stressige Phase wird auch mal fertig sein und dann hält man einen Abschluss in seinen Händen.
Eine große Motivation waren natürlich die sehr guten Noten. Statt wie früher eher Durchschnitt zu sein, gehörte ich zu den Besten. Bei vielen meiner Klassenkameraden war eine deutliche Notenverbesserung zu den früheren Schulen zu erkennen. Ich denke, dass liegt daran, dass man sich reifer fühlt und es freiwillig für sich macht. Zudem wird man auch beflügelt, wenn die Noten gleich sehr gut sind.
Das Verhältnis zu den Lehrern ist viel vertrauter als früher. Sie wissen, wie stressig der Alltag für die meisten ist und entsprechend passen Sie auch Unterricht und Hausaufgaben an. Man bekommt von den Lehrern auf Wunsch stets konstruktive Hilfestellungen zu jedwedem Thema, was unglaublich hilft sich zu verbessern.
Ich kann die Abendschule jedem ans Herz legen – Euch stehen danach alle Türen offen. Ich für meinen Teil gehe jetzt erst mal wieder nach Südkorea und danach ab ins Studium.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Eure Mara
Klar war es stressig: Ich wohnte alleine, ging voll arbeiten und am Abend zur Schule. Nach dem Haushalt, Einkaufen und Lernen bleibt nicht immer viel Freizeit übrig, aber es lohnt sich trotzdem. Man hat ein Ziel vor Augen und weiß: Diese stressige Phase wird auch mal fertig sein und dann hält man einen Abschluss in seinen Händen.
Eine große Motivation waren natürlich die sehr guten Noten. Statt wie früher eher Durchschnitt zu sein, gehörte ich zu den Besten. Bei vielen meiner Klassenkameraden war eine deutliche Notenverbesserung zu den früheren Schulen zu erkennen. Ich denke, dass liegt daran, dass man sich reifer fühlt und es freiwillig für sich macht. Zudem wird man auch beflügelt, wenn die Noten gleich sehr gut sind.
Das Verhältnis zu den Lehrern ist viel vertrauter als früher. Sie wissen, wie stressig der Alltag für die meisten ist und entsprechend passen Sie auch Unterricht und Hausaufgaben an. Man bekommt von den Lehrern auf Wunsch stets konstruktive Hilfestellungen zu jedwedem Thema, was unglaublich hilft sich zu verbessern.
Ich kann die Abendschule jedem ans Herz legen – Euch stehen danach alle Türen offen. Ich für meinen Teil gehe jetzt erst mal wieder nach Südkorea und danach ab ins Studium.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Eure Mara
Mihai P. aus Lörrach - 21 Jahre
Eigentlich war ich schon so gut wie unterwegs nach Australien. Ich wollte mit einem Freund „Work & Travel“ machen und dann kam die Pandemie. Statt nun Trübsal zu blasen, dachte ich mir: „Perfekte Zeit, deinen Abschluss nachzuholen“.
Jetzt bin ich hier und habe viele Mitstreiter gefunden, die den gleichen Weg gehen wie ich. Klar, man muss schon auf viel verzichten, gerade wenn draußen die Sonne scheint und Deine Freunde irgendwo unterwegs sind, während Du in der Schule sitzt. Mein Lohn kommt halt erst später, wenn ich den Abschluss in den Händen halte und mir alle Türen offen stehen. Was Kreatives will ich auf jeden Fall machen – vielleicht Richtung „Acting“ oder so?
Die Lehrer:innen zeigen viel Verständnis für den Spagat zwischen Job, Schule und Freizeit. Ich bin jedenfalls froh, den Schritt gemacht zu haben.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Euer Mihai
Jetzt bin ich hier und habe viele Mitstreiter gefunden, die den gleichen Weg gehen wie ich. Klar, man muss schon auf viel verzichten, gerade wenn draußen die Sonne scheint und Deine Freunde irgendwo unterwegs sind, während Du in der Schule sitzt. Mein Lohn kommt halt erst später, wenn ich den Abschluss in den Händen halte und mir alle Türen offen stehen. Was Kreatives will ich auf jeden Fall machen – vielleicht Richtung „Acting“ oder so?
Die Lehrer:innen zeigen viel Verständnis für den Spagat zwischen Job, Schule und Freizeit. Ich bin jedenfalls froh, den Schritt gemacht zu haben.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Euer Mihai
Venis D. aus Lörrach - 22 Jahre
Ich komme ursprünglich aus dem Libanon. Letztes Schuljahr habe ich parallel zur Abendschule meine Ausbildung als Erzieherin abgeschlossen, welche krankheitsbedingt leider länger dauerte als geplant. Vollzeit im Anerkennungsjahr arbeiten, Abschlussberichte schreiben und abends dann noch zur Schule gehen, war ganz schön heftig. Glücklicherweise wohne ich noch zu Hause und erhalte viel Unterstützung.
Meine Tante hat mir die Schule empfohlen, da sie selbst ihren Abschluss hier nachholte. Trotz meines stressigen ersten Jahres bereue ich den Schritt zum Abendgymnasium nicht. Ich habe hier unheimlich nette Leute kennengelernt und gute Freunde gefunden.
Ich fühle mich viel reifer für diese Schule, da es meine Entscheidung ist, sie zu besuchen. Der Druck ist nicht so hoch wie in der Schule zuvor. Man muss nicht mehr – man macht es einfach für sich selbst. Die Lehrer sind zudem sehr verständnisvoll, was viel ausmacht.
Ich sage mir, man kann sich nie zu viel Wissen aneignen und wer weiß, vielleicht möchte man heute noch nicht studieren, morgen vielleicht schon. Nach dem Abschluss hat man die Freiheit sich zu entscheiden.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Eure Venis
Meine Tante hat mir die Schule empfohlen, da sie selbst ihren Abschluss hier nachholte. Trotz meines stressigen ersten Jahres bereue ich den Schritt zum Abendgymnasium nicht. Ich habe hier unheimlich nette Leute kennengelernt und gute Freunde gefunden.
Ich fühle mich viel reifer für diese Schule, da es meine Entscheidung ist, sie zu besuchen. Der Druck ist nicht so hoch wie in der Schule zuvor. Man muss nicht mehr – man macht es einfach für sich selbst. Die Lehrer sind zudem sehr verständnisvoll, was viel ausmacht.
Ich sage mir, man kann sich nie zu viel Wissen aneignen und wer weiß, vielleicht möchte man heute noch nicht studieren, morgen vielleicht schon. Nach dem Abschluss hat man die Freiheit sich zu entscheiden.
Vereinbart einen Termin und lasst Euch beraten – Ihr werdet diesen Schritt nicht bereuen!
Eure Venis
Pamela Alejandra M.
Die Zeit am Abendgymnasium war sehr schön. Am Anfang denkt man, dass es zu lange dauern wird bis man das Abitur schafft. Am Ende ist man traurig, dass es zu schnell alles gelaufen ist. Dieser Weg ist der wichtigste Weg und die beste Entscheidung die man treffen kann.
Mit dem Abi in der Tasche hat man alle Türen offen. Es ist uns überlassen ob wir gleich etwas anfangen wollen oder später.
Gleich nach dem Abi habe ich angefangen zu studieren und bin immer noch dran. Aber ich muss sagen, dass das Abitur mich nicht nur für meine berufliche Qualifikation geholfen hat, sondern auch sehr viel um meine Kinder, die in der jetzigen Zeit mit einer neuen Herausforderung konfrontiert sind, geholfen hat. Ohne dies, wäre es schwierig sie mit Homeschooling zu helfen und zu unterstützen. Ich bin sehr dankbar und stolz, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Es ist kompliziert und schwierig, wenn man aus einem anderen Land kommt und hier alles neu lernen muss und vor allen die Sprache, die nicht einfach ist „deutsche Sprache, schwierig Sprache“ höre ich öfters.
Ich hoffe, dass meine Erfahrung andere Menschen helfen sich zu trauen und es auch zu versuchen. Man muss es nur noch wollen.
„Die Zukunft hat viele Namen:
Für die Schwachen
Ist sie das Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie
das Unbekannte,
für die Mutigen
ist sie die Chance.“
(Victor Hugo)






